HeRas Verlag

Der Digitalverlag

Von Rainer V. Schulz bei uns erschienen



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Der Verfasser ist ein Mann aus dem Volk, ungebildet, aber verständig, von lebhaftem Geist, ein aufmerksamer Beobachter. Sein Buch ist original, keine Spur von einer fremden nachbessernden Hand bemerkbar. Er schreibt, wie er sprechen würde, aber sein Stil ist sachgemäß und natürlich, anschaulich. Es zeigt sich die Lust, die ihm das Erzählen bereitet. 

Er bietet uns den echten unverfälschten Bericht eines Augenzeugen über die Vorgänge in der Stadt während des Wiedertäuferreiches der 1530er Jahre. Da er ohne Aufzeichnungen, bloß aus dem Gedächtnis schreibt, muss er wider Willen die Zeitfolgen verletzen. Aber er zerstört sie auch mit vollem Bewusstsein, reiht aneinander was ihm einfällt, schaltet etwas anderes ein und kehrt dann ruhig zu der unvollendeten Begebenheit zurück.

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Der Berliner Lehrer und Hobbyschriftsteller Hermann Müller-Bohn veröffentlichte im Jahre 1905 sein Buch „Die Denkmäler Berlins in Wort und Bild“. Nicht etwa ein Reiseführer für Berlinbesucher, die es auch damals schon reichlich gab, sondern es sollte „zum ersten male den Versuch bieten, in volkstümlicher, auch der Jugend verständlicher Sprache, die Bedeutung der Denkmäler Berlins in Wort und Bild zu erklären“.  

Denkmäler sind Zeugen der Vergangenheit – wie gingen und gehen wir mit ihnen um? Dieser Frage wird, den Spuren Müller-Bohns folgend, nachgegangen. 

Ein interessanter Streifzug durch die Hauptstadt des Reiches und der Republiken.

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Die in diesem Buch zu Wort kommenden Autoren lebten und schrieben in der DDR, in der sie bis 1990 den Wirkungsraum ihrer literarischen Arbeit und auch ihre Leser fanden. Die Auswahl ist ganz und gar zufällig. Sie gehörten in der Mehrzahl weder zur ersten Reihe der DDR-Autoren, noch fiel jemand von ihnen durch ausdrückliche Dissidenz auf, daher werden Namen und Werke der hier befragten Autoren im Westen nur wenigen Lesern bekannt geworden sein. 

Mit dem Ende des Staatswesens DDR standen sie nun auch dem grundlegenden Wandel des Verlagswesens gegenüber, mussten sich auf neue Literaturverhältnisse einstellen. Der aus dem Jahre 1995 stammende Beitrag von Martin Weskott „Eine Kultur verlässt den Raum“ führt diese Situation noch einmal eindringlich vor Augen. Auch einige der hier vertretenen Autoren traf das Schicksal, eigene Bücher vernichtet zu sehen … 

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Im vorliegenden Band werden Erzählungen der Autoren vorgestellt, die in „WER SCHREIBT DER BLEIBT?, DDR-Autoren nach ihrem Leben befragt“ zu Wort kommen. Es handelt sich um Erzählungen, die teilweise bereits in der DDR veröffentlicht wurden, zum anderen Teil aber erst nach der Wende entstanden.





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François-Achille Bazaine, geboren 1811 in Versailles, war Oberbefehlshaber der französischen Rheinarmee im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. Nach längerer Belagerung durch die deutschen Truppen kapitulierte er am 27. Oktober 1870 und übergab die Festung Metz den Deutschen.   

Nach dem Krieg wurde er wegen Hochverrat angeklagt; ein Schauprozess mit vorhersehbarem Urteil folgte: Todesstrafe.



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Hier soll keine wissenschaftliche Abhandlung der Revolution vorgelegt werden; vielmehr eine Chronik der bewegten Ereignisse zwischen November 1918 und Januar 1919 in Berlin. 

Wie wurde einem fiktiven Abonnenten der „Vossischen Zeitung“ in Berlin diese Zeit geschildert: Politisches, aber auch Alltägliches?



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